Öko Memory Titelbild

Öko Memory

Öko Memory ist eine Spielvariante des Kooperationsspiels Ecogon. Auf dieser Seite wird erklärt, wie ihr mit eurem Exemplar von Ecogon ein etwas anderes Memory spielen könnt.

Jeder kennt das Spielprinzip von Memory noch aus der Kindheit: Es werden verdeckt liegende Plättchen aufgedeckt und dabei versucht Bilderpaare zu finden. Beim Öko Memory ist es im Prinzip ähnlich, nur geht es hier nicht um Bildpaare, sondern um ökologische Beziehungen. Im Folgenden werden die Regeln für diese Ecogon-Variante Schritt für Schritt erklärt.

Spielmaterial

Ihr benötigt lediglich die sechseckigen Tier- und Pflanzen-Plättchen aus dem Brettspiel Ecogon (auch mit Erweiterungen möglich).

Ziel des Spiels

Aufgabe der Spielenden ist es, zusammenpassende Plättchen zu finden und in einem Zug aufzudecken. Wer am Ende die meisten Plättchen gesammelt hat, gewinnt das Spiel.

Spielaufbau

Die sechseckigen Lebewesen-Plättchen werden verdeckt gemischt und zu einer beliebigen Form zusammengelegt. Dabei könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen.

Öko Memory Spielaufbau

Spielablauf

Wie auch bei der Grundversion von Ecogon fängt die Person an, die als letztes unter freiem Himmel war. Danach geht es im Uhrzeigersinn weiter.

Wer an der Reihe ist, kann nun bis zu 4 Plättchen vom Spielfeld aufdecken.

Wie bei der Original-Version von Ecogon wird versucht möglichst viele Tiere zu etablieren. Das heißt: unter den aufgedeckten Plättchen muss sowohl ein Tier als auch seine Nahrung vorhanden sein. Welche Nahrung benötigt wird, könnt ihr wie gewohnt im unteren Bereich der Plättchen sehen. Welches Lebewesen als Nahrung dienen kann, erkennt ihr anhand der Rautensymbole im oberen Bereich der Plättchen.

Falls mit den aufgedeckten Plättchen alle Bedürfnisse eines Tieres erfüllt sind, darf das Tier sowie seine entsprechende Nahrung vom Spielfeld genommen werden. Die so entfernten Plättchen werden als persönlicher Stapel gesammelt.

Öko Memory Spielbeispiel-01
Beispiel: Von den 4 aufgedeckten Plättchen kann das Eichhörnchen, die Hasel und der Wildapfel genommen werden. Der Kreuzotter fehlt noch ein mittelgroßes Tier und wird am Ende der Runde wieder umgedreht.

 

Wenn unter den 4 aufgedeckten Karten mehrere Tiere etabliert sind, können auch alle etablierten Tiere inklusive ihrer Nahrung genommen werden. Jedes Lebewesen kann mehreren Tieren gleichzeitig als Bedürfnis dienen, sowie gleichzeitig selber erfüllt werden.

Wenn es mehrere Plättchen gibt, die ein Bedürfnis erfüllen können, muss entschieden werden, welches davon genommen wird.

Öko Memory Spielbeispiel-02
Beispiel: Der Grashüpfer benötigt ein Gras um etabliert zu sein. Es wurden allerdings zwei aufgedeckt. Nun muss entschieden werden, welches der beiden Gräser zusammen mit der Heuschrecke aus dem Spiel genommen wird.

 

Am Ende des Zuges werden alle nun verbliebenen, aufgedeckten Plättchen im Spielfeld wieder umgedreht.

Spielende

Sobald es im Spielfeld keinerlei erfolgreiche Kombinationsmöglichkeiten unter den verbliebenen Plättchen gibt, endet das Spiel.

Gewonnen hat die Person mit den meisten Karten auf ihrem persönlichen Stapel.

Varianten

Natürlich kann auch Öko Memory in unterschiedlichen Varianten gespielt werden. So könnt ihr zum Beispiel die Schwierigkeit erhöhen, indem ihr auch die Lebensräume verdeckt ins Spielfeld mischt. So ist die Gesamtzahl der Plättchen erhöht und sie dienen als „Nieten“, die permanent im Spiel bleiben.

Wie bei der Original-Version von Ecogon könnt ihr die verschiedenen Schwierigkeitsstufen benutzen. So könnt ihr z.B. mit oder ohne Farbcodes spielen.

Wir hoffen, euch gefällt dieses ökologische Memory und ihr habt Spaß mit der neuen Spielvariante von Ecogon.

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